Eddies Geschichte

Opa Goggel-Gag hat was für euch recherchiertJumpy bringt dich zu den links

Henrietta Eggi-Mam stellt dir die echte Mutter Eddies vor

Kiki stellt dir den Eddie-Zeichner vorEddies Kreativecke

Eddies Verwandte machen mit dir ein Rätsel

Knäuli zeigt euch die Extras

 

 
   

 

Opa Goggel-Gack hat was für euch recherchiert

 

Als ich ein kleines Mädchen war, saß ich am allerliebsten in der Nähe des Hühnergeheges in unserm großen Garten in Afrika und schaute stundenlang zu, wie die kleinen Küken herumpurzelten, Körner pickten, und jeden Winkel des Geheges neugierig erforschten. Diese friedliche Szene wurde oft jäh unterbrochen. Wenn irgendeine Gefahr lauerte (z.B.  durch einen Greifvogel, der nach einem saftigen Imbiss suchte, oder eine Schlange auf der Suche nach einem Häppchen zum Frühstück) machten die Hennen einen gewaltigen Krach, kleine flauschige, gelbe Kügelchen kamen aus allen Himmelsrichtungen angerannt, und nach kürzester Zeit waren alle Küken spurlos unter ihren Fittichen verschwunden. Alles, was du im Gehege sehen konntest, waren ein paar fette Hühner, die grimmig in die Gegend schauten als ob sie sagen wollten, "hier gibt es nichts zu suchen!" Ich fragte mich immer wieder, wie eine einzige Henne so viele Küken unter ihren Federn unterbringen konnte. Und wie gerne wollte ich manchmal eins dieser Küken sein!

Es kamen in meinem Leben immer wieder Zeiten, in denen ich mich einsam und verlassen fühlte, oder einfach Angst hatte. Zum Beispiel, als Krieg ausbrach in dem Teil Afrikas, in dem wir lebten und ich schon als kleines Mädchen mitbekommen habe, wie Menschen umgebracht werden. Oder als meine Schwestern und ich später auf ein Internat gehen mussten, weit weg von unserm geliebten Afrika, und ich schreckliches Heimweh nach meinen Eltern und meinen Haustieren hatte. Oder als ich Klassenarbeiten in der Schule schreiben musste, und Angst hatte, dass ich die Fragen nicht verstehen würde.
 
In solchen Zeiten dachte ich immer wieder an die Küken, die blitzschnell unter den warmen, schützenden Federn der Mama-Henne Zuflucht und Schutz gefunden haben. Und irgendwann entdeckte ich, dass Gott selber genau dieses Bild im Kopf hatte, als König David in der Bibel schrieb:
"Er wird dich mit seinen Flügeln bedecken, und du findest bei ihm Zuflucht." (Ps 91,4)

Ich habe genau das erlebt, was der kleine Eddie in dieser Geschichte entdecken durfte: Auch ich bin Jesus sehr wichtig, er passt auf mich auf - so sehr, dass er sogar auf diese Erde kam, um mir (und natürlich allen anderen Menschen!) zu zeigen, wie ernst er es mit uns meint. Und das allerbeste: Er bietet mir und dir seine Freundschaft an, ich darf mich auf diese Freundschaft einlassen (die Bibel nennt es "Christ werden"), und mit ihm zusammen durch dieses Leben gehen. Falls du mehr darüber erfahren möchtest, dann darfst du mir gerne eine E-Mail senden!

deine Nicola Vollkommer
 

 
   
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